Atme vier Sekunden ein, halte vier, atme sechs bis acht aus, pausiere zwei. Drei Runden reichen oft. So senkst du Herzfrequenz, verlagerst Aktivität in den Vagus und spürst wieder Füße, Raum, Gegenwart. Probiere es direkt nach einer Push‑Meldung.
Zwei Minuten Treppen, fünf Kniebeugen oder ein Spaziergang um den Block metabolisiert Stresshormone zuverlässiger als Grübeln. Kopfhörer weg, Blick in die Ferne. Erzähle dir laut eine freundliche, nüchterne Zusammenfassung der Lage. Der Körper verarbeitet, der Kopf ordnet.
Lege eine feste Einschlafzeit fest, dimme Lichter früher, meide Bildschirme sechzig Minuten vorher. Notiere Sorgen stichpunktartig und parke sie für morgen. Ausgeschlafen reagierst du seltener impulsiv, verwechselst Meinung seltener mit Tatsache und kannst anderen offener zuhören.
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